Das Sein ist das eine, das Erste -
Das Zweite ist das Werden.

Das Sein ist das Eine, das Erste –
das Zweite ist das Werden.

(Heraklit)

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Eine Geschichte, in der manchmal der rote Faden verloren geht, in der die Worte fehlen um zum Ausdruck zu bringen, was uns bewegt, und die hinderlich sein kann, den Weg vor uns zu sehen.

Ein wichtiges Ziel in der Psychotherapie besteht für mich darin das eigene „Gewordensein“ zu verstehen. Dort liegt oft der Schlüssel zum Verstehen von Konflikten, Krisen und Problemen in unserem Leben. Was heute ist und wie wir heute reagieren hat nicht selten damit zu tun was früher in entscheidenden Entwicklungsphasen oder im Laufe unseres Lebens geschehen ist und wie wir und unsere Umwelt darauf reagiert haben. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es heilsam ist, wenn wir die eigene Biographie, das Umfeld aber auch die Gesellschaft und die Zeit, in der wir leben und in der wir aufgewachsen sind, genauer reflektieren und uns dadurch besser verstehen lernen.

In meinem bisherigen Beruf als Übersetzerin und Dolmetscherin ging es darum unterschiedliche Sprachen zwischen unterschiedlichen Menschen zu vermitteln. „Fremd“-Sprachen und Ausdrucksweisen, in denen Worte aber auch Gesten und der Körperausdruck mit einer eigenen Geschichte, mit eigenen Gefühlen und Gedanken verbunden sind. Dieses Pendeln und Über-Setzen zwischen den Sprachen, Welten und Kulturen haben mich zu einer aufmerksamen Zuhörerin und Begleiterin unterschiedlichster Menschen gemacht.

Erst die Sprache erlaubt es uns eine persönliche Geschichte zu erzählen und zu entwickeln. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach Ihrer Geschichte und Ihrem „Gewordensein“ und ich begleite Sie bei der „Übersetzungsarbeit“ Ihrer Themen, Probleme und Geschichten. Zusammen erarbeiten wir Perspektiven, die es Ihnen ermöglichen nächste Schritte zu setzen. Wenn gewünscht gerne in Ihrer Muttersprache (deutsch, russisch, französisch, englisch), in Ihrem Tempo und vor allem in gegenseitiger Wertschätzung.

Integrative Therapie

Die Integrative Therapie ist ein in Österreich gesetzlich anerkanntes Psychotherapieverfahren, das in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts von Hilarion Petzold, Ilse Orth und Johanna Sieper begründet wurde. Sie verbindet bewährte Konzepte unterschiedlicher Therapierichtungen (z.B. aktive Psychoanalyse Ferenczis, Gestalttherapie, Psychodrama,…) mit Erkenntnissen aus der Evolutions- und Neurobiologie und orientiert sich an der empirischen Psychotherapieforschung und modernen Wissenschaftstheorien.

Die Integrative Therapie sieht sich nicht als abgeschlossenes Verfahren, sondern ist dem heraklitischen Denken verpflichtet und somit ständig in Entwicklung.

Die Integrative Therapie versucht die Komplexität des Menschseins und das Leben aus verschiedensten Blickwinkeln (bio-psycho soziale, kulturelle, politische und ökonomische Bedingungen) zu beleuchten. Dieser Ansatz wird durch eine Vielzahl an methodischen Behandlungswegen ergänzt. Diese reichen von Gesprächen über Körperübungen, Entspannungstechniken bis hin zu kreativen Medien, die dazu dienen können das Erleben zu aktivieren und die Persönlichkeit zu entfalten.

Das Entwicklungskonzept der Integrativen Therapie geht von einer lebenslangen Entwicklungsmöglichkeit des Menschen aus.

Schwerpunkte

Mein Angebot richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Die Beweggründe eine Psychotherapie zu beginnen können vielfach sein, hier finden Sie eine Auswahl an Themen bei denen ich Sie gerne begleite:

Ablauf

Wenn Sie Fragen haben oder ein Erstgespräch mit mir vereinbaren wollen, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir ein Mail. Ich antworte Ihnen so rasch wie möglich.

Erstgespräch

Wir vereinbaren dann einen Termin zum gegenseitigen Kennenlernen, bei dem wir Ihre Themen, Ziele und Erwartungen sowie die allgemeinen Rahmenbedingungen einer Psychotherapie besprechen und weitere Fragen ihrerseits Platz finden können.

Dauer und Frequenz

Die Dauer einer Therapie und die Häufigkeit der Therapiestunden hängen vom jeweiligen Ziel, der Problemstellung, dem Therapieprozess selbst aber auch von Ihren Möglichkeiten ab. Empfehlenswert ist in der Regel eine Stunde pro Woche um den Prozess in Gang zu bringen. Die Abstände der Treffen können sich dann im Laufe der Therapie verändern.

Kosten

Erstgespräch (50 Minuten): 105 €
Einzelpsychotherapie (50 Minuten): 105 €
Die Beantragung eines Kostenzuschusses bei Ihrer Krankenkasse ist je nach Problemstellung möglich. Über die notwendigen Schritte informiere ich Sie gerne. Ich biete eine begrenzte Anzahl von Plätzen mit sozial gestaffelten Preisen an.

Absageregelung

Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie diesen mindestens 24 Stunden vorher abzusagen. Andernfalls verrechne ich das vereinbarte Honorar.

Verschwiegenheit

PsychotherapeutInnen unterliegen einer gesetzlich verankerten, absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn (§ 15 PthG). Diese gilt auch gegenüber Angehörigen, Ehepartnern, Arbeitgebern, Behörden, usw.

Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit kann nur auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin/des Patienten aufgehoben werden. Ansonsten kann die Verpflichtung zur Verschwiegenheit nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung entfallen, wenn ein unmittelbar drohender Schaden für den/die Patienten/in oder andere Personen verhindert werden soll.

Aus- und Weiterbildung

Berufserfahrung

Privat

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme

Kontakt

Maga Barbara Reisecker-Schaufler, MSc

Psychotherapeutin

Hasnerstraße 6/14-15
1160 Wien
Tel.: +43 676 400 93 90
E-Mail: therapie@reisecker-schaufler.at
www.reisecker-schaufler.at